Wen sollten Sie nicht zum Datenschutzbeauftragten ernennen?

Das Bundesdatenschutzgesetz gibt vor, dass Fachkenntnis und Zuverlässigkeit vor Ernennung zum Datenschutzbeauftragten (DSB) vorhanden sein muss.

  • Fachkenntnis
    Der Umfang der erforderlichen Fachkunde richtet sich insbesondere nach der Art und dem Umfang der Datenverarbeitung im Unternehmen. Es müssen technische, organisatorische und auch rechtliche Kenntnisse vorhanden sein.
  • Zuverlässigkeit
    Unter Zuverlässigkeit versteht man in diesem Zusammenhang:
    • eine starke Persönlichkeit, die ggfs. auch mit Konflikten um die eigene Person umgehen kann
    • didaktische Fähigkeiten
  • Ferner gehört zur Zuverlässigkeit
    • analytisches und technisches Verständnis
    • Wissen um die Betriebsabläufe
    • sowie und insbesondere eine persönliche Zuverlässigkeit hinsichtlich Organisation und Loyalität gegenüber der verantwortlichen Stelle.
  • Interessenskonflikt
    Ein weiterer Aspekt der Zuverlässigkeit ist der Interessenskonflikt. Deshalb dürfen regelmäßig weder die Geschäftsführung/Vorstand/Inhaber, der IT-Verantwortliche, die Personalleitung, der Betriebsrat noch der Vertriebsleiter zum DSB bestellt werden.

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Heiko Gossen
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